Home eat Home im Test

WAS IST HOME EAT HOME?

Home eat Home ist ein neuer Anbieter im Bereich der Kochboxen, wobei die Kochboxen hier „Kochtaschen“ heißen. Und nicht nur das Unternehmen ist neu, auch die Idee der Bestellung und Abholung, denn bei Home eat Home läuft alles über eine App, die sowohl für Desktop oder Smartphone, Android oder iOs verfügbar ist. Wie läuft das genau ab? Ganz einfach: Man wählt über die App das Gericht bzw. die Kochtasche seiner Wahl (1 Rezept pro Kochtasche), bezahlt per Kreditkarte oder Paypal und kann diese dann ohne lange Wartezeiten in einer Abholstation seiner Wahl in Berlin abholen. Aktuell gibt es in Berlin 16 Abholstationen. Denn Abholvorgang konnten wir jetzt nicht vor Ort testen, da wir in Hamburg wohnen und wir eine Test-Tasche zugeschickt bekommen haben. Mit der App kann man dann wohl aber auch den Kühlschrank an der Abholstation steuern und sich seine Kochtasche rausnehmen. Keine Wartezeiten, keine Versandkosten und man muss nicht zu Hause sein, um die Lieferung entgegen zu nehmen. Aber: Man muss natürlich selber los und die Kochtasche abholen, denn geliefert wird sie generell nicht. Cooles Konzept! Ach und übrigens: Mit der Bestellung ist kein automatisches Abo verbunden!

>>> Hier ein kleiner Image-Film wie das Ganze funktioniert.

REZEPTE VON HOME EAT HOME:
Bei Home eat Home gibt jede Woche 3 neue Rezepte zur Auswahl. In der aktuellen Testwoche standen folgende Gerichte zur Auswahl:

  • Gemüsesäckchen mit Salat, ab 2 Personen (6,00€ pro Person)
  • Club Sandwich mit Tomaten-Basilikum-Salat, ab 1 Person (7,00€ pro Person)
  • Gefülltes Schweineschnitzel mit Steinpilz-Agnolotti, ab 2 Personen (7,00€ pro Person)

Die Preise sind im Vergleich zu den großen Anbietern natürlich ein wenig höher, die kaufen ja auch größere Stückzahlen ein und haben mehr Abnehmer, klar dass die dann auch die Preise ein wenig günstiger gestalten können- Aber ganz ehrlich: Was an einem Club Sandwich mit Salat nun 7 € kosten soll, das ich mir ja auch noch allein zubereiten muss, verstehen wir nicht so recht.

ZUTATEN, ZUBEREITUNG & GESCHMACK:

Wir bekamen das gefüllte Schweineschnitzel mit Steinpilz-Agnolotti (gefüllte Teigtäschchen, ähnlich wie Ravioli/Tortellini) zum Testen. Bei den Agnolotti handelte es sich um ein Fertigprodukt, da musste man also nicht mehr selber Hand anlegen. Die frischen Zutaten – also Spinat und Salbeiblätter machten einen sehr guten Eindruck und waren weder matschig noch welk. Der Mozzarella war von der Firma Goldsteig, das Fleisch kam aus Berlin (Recke Fleischwaren, DE BE 30021) – also regional, da Home eat Home ja auch in Berlin ansässig ist. Leider fanden wir das Fleisch teilweise wirklich nicht besonders ansehnlich, da alle Schnitzel einen dicken Fettrand hatten, den wir abgesäbelt haben. Ein Schnitzel war so stark von Fett durchzogen, das keiner von uns es zubereiten geschweige denn essen wollte. Wir haben das Fett dann weggeschnitten, aber als Röllchen taugte das Fleisch dann nicht mehr. Das ist natürlich scheisse, wenn man 7€ pro Person bezahlt und einer nur 1 Röllchen abgekommt…Hier ein – sorry, leider sehr unappetitliches Bild – des ausgemusterten Schnitzels:

Homeeathome_Schnitzel

Woher die anderen Zutaten kamen (Spinat, Salbei, getrocknete in Öl eingelegte Tomaten) ließ sich anhand der Verpackung jedoch leider nicht sagen, da es hierzu keine Informationen auf den Verpackungen gab. Positiv: man brauchte nur 3 Basiszutaten, nämlich Öl, Salz und Pfeffer – wirklich top. Zwischendurch bekam ich kurz Panik, da die Schweineröllchen, die mit Mozzarella, Salbei und getrockneter Tomate gefüllt waren, ja als Röllchen irgendwie fixiert werden mussten und ich keine Spieße zur Hand hatte. Dann hab ich noch mal in der Kochtasche gekramt und Gott sei Dank 4 Zahnstocher gefunden! Tippi toppi! Die Röllchen wurden dann scharf in Öl angebraten und dann kurz im Ofen warmgehalten.

Homeeathome_Schnitzelroellchen

Die Agnolotti bereitete man übrigens im Bratensatz-Sud (mit Wasser aufgießen) der Röllchen zu, zusammen mit dem Spinat, ging ganz fix. Die Rezeptkarte war sehr übersichtlich gestaltet, und die Schritte waren mit Bildern plus Text erklärt – auch für Kochanfänger leicht zu verstehen. Und hier das Ergebnis:

Homeeathome_Schnitzelroellchen_Gericht

Und der Geschmack? Also die Agnolotti mit der Steinpilzfüllung waren wirklich sehr lecker, nur ganz dezent pilzig und schön cremig innen. Der Spinat war Spinat – was soll man sagen :). Die Röllchen waren auch ziemlich lecker, besonders die Füllung mit Salbei, Tomate und Mozzarella, aber leider waren die Schnitzel doch etwas zäh, was das Ganze jetzt nicht zu DEM super Gaumenschmaus schlechthin gemacht hat. Alles in allem ok, aber kein Highlight im Kochboxen-Test.

 

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Eine Antwort zu “Home eat Home im Test

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