Selbstgemachte Kartoffelchips

Hallo Ihr Lieben,

heute haben wir mal ausprobiert, wie es schmeckt, wenn man Kartoffelchips selber macht. Die Erwartungen waren nicht allzu groß :), denn hey – so lecker wie aus der Tüte kriegen wir das sicher niemals hin, ODER?

1. Rezept: Rosmarin-Kartoffelchips
Beim ersten Rezepte haben wir rohe, relativ kleine Kartoffeln ganz fein gehobelt, so dass zum Teil hauchdünne Scheibchen entstanden sind. Da wir auch noch eine Süßkartoffel am Start hatten, haben wir es mit der auch gleich noch versucht. Beim Hobeln hörte es aber schon auf – das funktionerte null. Also haben wir sie in dünne Scheiben geschnitten, aber so rasiermesserdünn wie der Hobel schneidet, kriegt man das natürlich nicht hin. Egal…Ab auf ein Backblech mit den Kartöffelchen, vorher aber ein wenig auspressen, sonst wird das die reinste Matscherei. Die Scheibchen ein wenig auseinanderdröseln und einzeln hinlegen. Dann mit Öl besprenkeln, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen. Und nun ab in den Ofen. Bei rund 200° hatten wir die Chips ca. 10 min im Ofen, dann haben wir alle einmal umgedreht und noch ein wenig weiter gebacken. Als sie goldbraun und an einigen Ecken schon leicht schwarz (uuuups) waren, kamen die Chips raus. Und das Ergebnis? Die Süßkartoffelchips konnte man völlig vergessen, null kross. Als Beilage hätte man sie sicher servieren können, aber als Chipsersatz haben sie total versagt. Dazu waren glaube ich die Scheiben einfach zu dick. Die Chips aus normalen Kartoffel sind hingegen echt toll chrunchy und lecker geworden. Warm echt lecker! Wie sie allerdings kalt schmecken würden, konnten wir nicht testen, da wir alles sofort verputzt haben 🙂

Rosmarin-Kartoffelchips

Rosmarin-Kartoffelchips

2. Rezept: Salt & Vinegar Kartoffelchips
Beim zweiten Versuch haben wir das mit den Süßkartoffeln gleich mal gelassen, war eh zum Scheitern verurteilt. Also: Für die Salt & Vinegar Chips haben wir ein paar kleine Kartoffel in einer Mischung aus Wasser und Weißweinessig gekocht (Hauptteil Wasser plus ein wirklich großzügiger Schluck Essig). Man muss allerdings darauf achten, die Kartoffeln nicht ZU GAR zu kochen, sondern quasi „al dente“, obwohls das bei Kartoffeln natürlich eigentlich nicht gibt. Trotzdem: Die al dente Kartoffeln nach dem Kochen abspülen und in dünne, aber nicht zu dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben nun wieder auf einem Backblech verteilen, die Kartoffeln dann mit Öl und Meersalz bestreuen, dann ab in den Ofen. Bei rund 220° waren die Chips dann – puh keine Ahnung – 10-15 min im Ofen und haben wir sich hin geknuspert. Ich habe eigentlich gar nicht erwartet, dass das Ergebnis soooo dermaßen lecker wird, denn ich dachte die Chips werden matschig. Aber Gott, sie waren einfach nur zum Niederknien. Und ratzfatz weg – wie die anderen 🙂

Selbstgemachte Kartoffelchips

Selbstgemachte Kartoffelchips

Aber wenn es das nächste mal in Richtung Couch geht, dann werde ich mich in Zukunft sicher nicht noch ne halbe Stunde in die Küche stellen um Chips zu machen 😀 Da gehen die Tütenchips dann doch um einiges schneller. Aber nice to know, dass es auch gesund und natürlich geht. Schmecken natürlich auch ganz anders als die Fabrikchips, so richtig intensiv nach Kartoffel. Toll! Aber sicher auch nicht jedermanns Geschmack. Denn der wurde von Geschmacksverstärkern & Co. schon manipuliert. Also, einfach mal back to the roots ähh potatoes und selbst zum Chipsfabrikanten mutieren! Es lohnt sich.

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